Hallo liebe Gartenmenschen! Wir haben letzte Woche unseren Garten einmal platt machen lassen. Man konnte nicht mehr durchlaufen, alles war zugewachsen. Bevor es jetzt an die Kräuterwiese geht würden wir gerne dieses Gras entfernen ( das Zeug wird Hüfthoch gen Sommer. Das ist allerdings händisch, extrem aufwendig. Macht es Sinn mit einer Motorfräse durchzugehen oder laufen wir Gefahr, dass wir damit zu viel zerstückeln und es danach noch schlimmer wird? Meine Idee war mit der Fräse aufzulockern und danach mit der Mistgabel auszusieben? Vielen Dank schon mal für Tipps!

Von: Phil198603

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17 Comments

  1. Remarkable_Size_4513 on

    Auf die Fläche würde ich ganz ehrlich Glyphosat benutzen. Ansonsten müsstest du die Erde auflockern und dann durchsieben damit alle wurzeln raus kommen.

  2. Lawnmover_Man on

    Mit der Hand werdet ihr wahnsinnig werden. Das ist doch scheinbar flächendeckend vorhanden. Wie kann es denn sein, das euer Garten “plattgemacht” wurde, und trotzdem wächst noch überall der alte Rasen durch – nach einer Woche schon. Wie wurde das denn gemacht – wenn nicht mit einer Fräse?

  3. Aussieben bei der Fläche? Da wünsch ich Dir schon mal gutes Durchhaltevermögen. Alles durchfräsen erscheint mir da erfolgversprechender, solang es nur Gras und keine anderen Wurzelunkräuter wie Ackerwinde o.ä. sind. Wenn nachher sowieso wieder eine Kräuterwiese draus werden soll ist es doch fast egal, dann würde ich garnicht viel machen nur oberflächlich feinfräsen und Kraüter einsäen.

    Eine Alternative wäre das ganze erstmal mit Pappe und Kompost abzudecken und den Grasschnitt als Mulch obendrauf, oder Bändchengewebe, das zwar Wasser in den Boden durchlässt aber kein Unkraut hochkommen. Darauf könnte man dann auch Gemüse anbauen.

    Aber da hat man halt wieder Plastik im Garten.

  4. Accomplished_Cow9000 on

    Legt in doppelten Schichten unbehandelte Wellpappe drüber. Dann bedeckt das ganze mit einer dünnen Schicht Erde.

  5. Lopsided-Draft3423 on

    Vielleicht mit nem Unkrautbrenner die Reste abfackeln um die Pflanze zu schädigen und im Anschluss dann mit der Fräse drüber.

  6. tacticalglowstick on

    Was da bei euch wächst ist wahrscheinlich die gemeine Quecke. Das Zeug ist richtig ätzend los zu werden. Es vermehrt sich über Samen und Rhizome!

    Auf kleiner Fläche bin ich das Zeug mit aussieben und Pappe zur Abdeckung los geworden, aber nach zwei Sommern kams wieder durch, aber weniger und besser zu managen 🫣

    Vielleicht könnt ihr den Boden ja nochmal ein paar cm tiefer abschieben lassen? Und dann richtig fett mit Pappe und neuem Mutterboden zu knallen? 🤞🏼

  7. Smartimess on

    Ich kann es nicht erkennen, aber es wahrscheinlich sowas wie Hühnerhirse oder/und Quecks, die 50 bis 80 cm tief wurzeln und äußerst resilient ist.

    Die Kombination Motorhacke, kurz absammeln und dann abdecken und immer wieder mulchen wird den Erfolg bringen. Das dauert aber drei vier Jahre. Diese Pflanzen sind unglaubliche Überlebenskünstler.

    Wahlweise geht eine Schar Hühner. Die gräbt so einen Bereich stetig um und irgendwann ist da alles tot und perfektestens gedüngt. Aber frag mich nicht wie Du die Hühner… ähm… los wirst.

  8. Final_Elk_1662 on

    Sieht mir stark nach Quecke aus!! Musst du ehrlich gesagt samt Wurzel ausgraben.
    Andere Möglichkeiten sind überall Kartoffeln zu pflanzen die unterdrücken das Wachstum oder den gesamten Garten mit Pappe oder Mulchfolie für mindestens eine Saison abzudecken.
    Kannst dir ja überlegen ob Variante 2 und 3 in Betracht kommen 😂

  9. EmbarrassedPizza6272 on

    lass es etwas wachsen, damit man weiß was das überhaupt ist. Wenn es die schon genannte Quecke ist, dann wird das schwierig. Da wird ggf. mehrmaliger Einsatz von Glyphosat notwendig sein. Durch die Rhizome ist Quecke schwer zu vertreiben. Im Profibereich gibts noch Mittel, die neben Glyphosat noch einen weiteren Wirkstoff haben. Ausgraben ist so eine Sache, ein Stück der Wurzel reicht, und das wächst munter weiter.

    Wenn etwas Blattmasse da ist, prüfen was es ist, mit Totalherbizit behandeln. Bodenfräse kann von Nachteil sein, weil du -wenn es Quecke oder vergleichbares ist- zerhackst und es noch stärker auftritt. Oder du deckst alles ab, das kann je nach Unkraut Jahre dauern…

  10. Wenn das Quecke ist, dann wirst du die nur los, wenn du die Wurzeln über Jahre immer wieder absammelst. Daher: Ja, natürlich fräsen, aber dann alle Wurzelstücke absammeln. Ist mühsam, aber das ist Gartenarbeit immer. Außerdem mag Quecke schwere Böden. Wenn ihr den also mit Sand und Kompost lockerer macht, werden die Bedingungen für die Quecke etwas schlechter. Alleine damit werdet ihr sie aber nicht los, und der Kompost ist für die geplante Wiese auch eher kontrsproduktiv.

    Bei der immer wieder gerne angeführten Pappe bin ich skeptisch. Da wuchert die Quecke meines Erachtens ziemlich schnell durch. Selbst wenn du da mehrere Jahre lang Folie auslegst, ist die danach schnell wieder da. Kartoffeln funktionieren auch nur begrenzt. die unterdrücken die Quecke ganz gut, aber in der nächsten Saison ist die dann wieder da.

    Vor allem würde ich mir überlegen, ob ihr die nicht einfach da lasst. Wenn das sowieso wiese werden soll, dann gehört die Quecke als normale Wiesenpflanze dazu. Wenn man alle sechs bis acht Wochen mal mäht, dann wird die auch nicht übermäßig hoch.

  11. lost_in_uk on

    Ihr ward da wahrscheinlich mit schwerem Gerät unterwegs. Da finde ich, dass auflockern mit einer Fräse Sinn macht.

    Ich würde also erstmal das Unkraut etwas rauswachsen lassen, damit du mehr Blattmasse hast, dann ein Herbizid aufbringen und später fräsen und dann direkt neu aussähen.

  12. FantasticClue8887 on

    Gärtner hier.
    Einen feinen Queckenacker habt ihr da.
    Empfehlung: lasst es je nach Witterung 2-4 Wochen aufwachsen, damit da Blattmasse vorhanden ist, dann mit einem Totalherbizid drüber (exakte Dosierung einhalten, besser: Fachkraft beauftragen), Wartezeit einhalten. Dann mit der Fräse drüber, dabei gleich zur Bodenverbesserung ausreichend Kompost einarbeiten.
    Das Ganze nochmal von vorn. Dann könnt ihr euch über die Anlage Gedanken machen

    Viel Erfolg

  13. Milchmannverleih on

    Der Bauer nebenan hat doch sicher noch ein bisschen Glyphosat rumstehen

    /s zur Sicherheit

  14. Traditional-Tomato97 on

    Leute, Jessas! Das ist Quecke und das Problem wird mit der Fräse definitiv verstärkt. Das Gras kann von sehr kleinen Wurzelstücken nachwachsen. Die Fräse häckselt alles klein…
    Bei mir im Bio Gartenbetrieb werden solche Flächen gegrubbert. Also Zinken etwa
    20cm tief durchziehen und an die Oberfläche ziehen, in trockenes Wetter hinein, dann stirbt das Wurzelwerk ab. Je nachdem wie arg das Problem ist zwei drei Mal über den Sommer.
    Vielleicht einen Einachser ausleihen mit einem grubber oder sonstigen Federzinken.

  15. --Vercingetorix-- on

    Folie drüber oder eben per Hand alle Wurzeln raus. Am besten dabei Zwiebeln schälen, damit niemand weis, warum du weinst. Ne Spaß beiseite. Musste es auch machen und ist halb so wild. Wer sowas nicht kann, sollte keinen Gemüsegarten betreiben.

  16. Afraid_Aardvark5048 on

    Mal ne alternative.
    Pflanzt ne dominante spezies die ersten 3 jahre. Z.B. brombeere oder so.
    Danach abbrennen oder die oberfläche komplett klein machen.
    Viele steine am boden sorgen für weniger licht am boden und speicher wärme für bäume. Z.b. wenn man nen feigenbaum hat.

    Schlussendlich muss man mit nem mimimum an unkraut leben. Aktuelle lass ich die schäferin über meinen grund hirten. Knapp über 1 ha.
    Finde ziegen cooler als n 2takter der mir die ohren komplett zerbumst.(stihl motorsense ist geil aber auch laut.)
    LG

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