

Beim Gärtnern wird immer wieder darauf hingewiesen, dass es zuträglich ist, verschiedene Pflanzenarten miteinander zu kombinieren. Ich frage mich seit einer Weile, warum ich fast nie sehe, dass Leute verschiedene Zimmerpflanzen in einen Topf pflanzen. Ich finde dazu auch kaum was online.
Ich verstehe, dass Pflanzen verschiedene Bedürfnisse haben, was Erde, gießen und Licht angeht. Gleichzeitig gibt es ja schon einige Pflanzen, die da sehr ähnlich funktionieren. Platz für die Wurzeln muss auch sein – aber es gibt ja eher tief wurzelnde Pflanzen und als solche, die relativ nah an der Oberfläche Wurzeln, zudem kann durch ein größeres Gefäß ausgeglichen werden.
Ich hab's jetzt einfach mal mit diesen Ablegern einer Buntnessel und Grünlilie ausprobiert. Sie sind seit ein paar Monaten zusammen in diesem Top hen, sind gut gewachsen und sehen nicht weniger gut aus als andere Pflanzen, die einzeln getopft wurden. (Wir haben sehr kalkhaltiges Wasser, daher das weiße Zeug am Topf und vielleicht auch die braunen Spitzen der Grünlilie. Suche noch nach einer praktikablen Lösung, damit umzugehen, aber das ist Thema für einen anderen Post.)
Ich kann mir eben vorstellen, dass die Kombination aus hochwachsenden und hängenden Zimmerpflanzen sehr schön aussieht (so wie in Töpfen auf Balkonen und Terrassen auch).
Was denkt ihr? Warum macht das kaum wer? Irgendwelche Nachteile, die ich nicht bedacht habe? Könnte es auch Vorteile haben über die Ästhetik hinaus?
Von: Tomatoheadin