
Hallo Reddit-Schwarmintelligenz, heute wollte ich zum ersten Mal dieses Jahr meinen Garten bewässern (bin operiert worden und vorher leider nicht dazu gekommen, aktuell sieht es aus wie eine Wüste)
Also wollte ich den gleichen Prozess durchlaufen wie in den sieben Jahren vorher in dieser Wohnung auch:
Runter in den Keller, Hauptwasserhahn teilweise aufdrehen, hoch in die Wohnung im Erdgeschoss, Gartenwasserhahn aufdrehen, Gardena-Garnitur aufdrehen und los geht's.
Tjoar. Was folgte war ein ziemlich verstörendes, kreischendes Geräusch vom Hauptwasserhahn, und dann kam ein Geräusch von oben ungefähr so wie sich in meiner Vorstellung ein Tsunami anhört. Hätte ich zu dem Zeitpunkt im Garten gestanden, hätte ich wahrscheinlich auch einen erlebt.
In meinem Garten dann das Destaster:
Meinem Zwei-Wege-Verteiler hat es die Drehknöpfe oben mit voller Wucht rausgedrückt, und sowohl die Handbrause von der Schlauchtrommel als auch den zweiten Schlauch mit Handbrause hat es komplett zerstört. Alles ist an der Stelle undicht geworden, wo quasi das dunkelgraue Griffstück in den Rest des Teils übergeht…
Und ich hatte den Hahn nur leicht aufgedreht 🙈 Zu dem Zeitpunkt war oben noch alles zu.
Nach diversen Tests stellt sich raus:
Es ist völlig egal ob oder wie weit ich den Gartenwasserhahn aufdrehe, es kommt einfach ungefiltert mit vollem Druck oben raus sobald unten auch nur minimal aufgedreht wird.
Es wurden seit letztem Jahr keine Teile ersetzt, und ich hatte die gleiche Winterroutine jedes Jahr, ohne dass was kaputt gegangen ist.
Man liest häufig dass Wasserhähne insofern kaputt gehen, dass sie sich entweder gar nicht mehr drehen lassen oder komplett durchgehend drehen ohne dass ein Anfang oder Ende spürbar ist, aber das ist bei meinem nicht der Fall.
Er lässt sich ganz normal auf- und zu drehen, aber es macht einfach überhaupt keinen Unterschied…
Weiß jemand, was da schief gegangen sein könnte?
Von: TiredWorkaholic7