
Ich habe ein Hibiscus rosa-sinensis die jedes Jahr von Mai bis Oktober draußen im Garten verbringt. Wenn die ersten Frostnächte vorhergesagt sind, bringe ich es hinein. Der plötzliche Anstieg von Nachttemperaturen von 41–50 °F und Tagestemperaturen von 50–59 °F auf gemütliche 22 °F in Innenräumen bringt meinen Hibiskus immer aus der Fassung, und er lässt etwa 80 % seiner Blätter fallen – zuerst werden sie gelb, dann fallen sie ab. Ich nutze diese Zeit jedes Jahr, um ihn ein wenig zurückzuschneiden und in Form zu bringen. Das Foto links ist vom 9. November, das rechte von heute. Innerhalb eines Monats ist es wieder voller Blätter, und natürlich dünge ich in dieser Phase leicht. Dies geschieht nun schon seit etwa zehn Jahren.
Und das Beste daran: Die ersten Knospen zeigen sich bereits und in ein paar Wochen herrscht in der Wohnung wieder exotisches Hawaii-Flair. Sie müssen lediglich die Blätter regelmäßig überprüfen, da es in Innenräumen etwas anfällig für Spinnmilben ist.
Ich kann Hibiskus als äußerst robuste, wüchsige und schnitttolerante exotische Pflanze wärmstens empfehlen.
Von: happy-rosemary