Also baue ich hier unten im Frühling in Tasmanien meine erste richtige Kartoffelreihe an, und meine sehr irischen Eltern geben mir immer wieder ganz unaufgefordert Ratschläge, wie ich mein Beet bewirtschaften soll. Sie sagen mir, ich MUSS sie unbedingt aufstocken, sonst riskiere ich eine Hungersnot. Aber meine eigene Forschung zeigt mir, dass dies nicht unbedingt der Fall sein muss.

    Sehen Sie, ich habe herausgefunden, dass es wie bei Tomaten auch Kartoffeln in bestimmten und unbestimmten Sorten gibt, wobei erstere Knollen auf einer einzigen Wurzelebene wachsen lassen, während letztere Knollen auf mehreren Ebenen wachsen lassen. Bei mehrstufigen, unbestimmten Pflanzen ist das Hillen unerlässlich, da so die Knollen weiter oben an der Pflanze wachsen können. Eigentlich sollte es keine Rolle spielen, wie viel Erde Sie aufhäufen, da sich am Boden immer nur Erdknospen befinden. Anscheinend jedenfalls.

    Ich züchte Pinkeyes (eine ikonische Sorte in Tasmanien, weder eine der gleichnamigen Kartoffel- noch Menschenkrankheiten!), die eine bestimmte Sorte sind. Deshalb denke ich darüber nach, Zeit und Mühe zu sparen und sie so laufen zu lassen, wie sie sind.

    Kann jemand das oben Gesagte bestätigen oder dementieren? Wie sind eure Erfahrungen?? Wenn ich diese Informationen meinen Eltern weitergeben will, muss ich mein i’s auf den Punkt bringen!!

    Von: Glittering_Turnip526

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