Vor einer Woche gegossen seit dem geht’s Berg ab

Von: laxus33

2 Comments

  1. Die unteren Blätter zu verlieren, ist erstmal nichts schlimmes und auch bis zu einem gewissen Punkt normal. Irgendwann ist die Lebensdauer einfach vorbei. Vorbeugen kannst du da mit ausreichend Licht und Nährstoffen 🙂

    Ich würde dir übrigens empfehlen, die Drahtklammern zu entfernen, mit denen die Stämme an den Kokosstab gepinnt wurden. Diese Pins verletzen die Stämme, was natürlich erstens Stress für die Pflanze bedeutet, und solche unerfreulichen Dinge wie Stammfäule hervorrufen kann.

    Finds gut, dass du die Erde durchtrocknen lässt!
    Vielleicht kannst du beim nächsten Umtopfen die Erde ein bisschen mit Perliten, Bims und Kokosfasern auflockern?
    Durchsichtige Töpfe bzw Eimer mit Löchern drin, helfen dir, die Wurzeln im Blick zu behalten. Das gibt mir persönlich einfach super viel Sicherheit. Wenn die Wurzeln gesund sind, ist erstmal alles gut.

  2. Das ist kein scindapsus, sondern ein Epipremnum Aureum (oder Efeutute, wobei der Begriff sehr unpräzise verwendet wird).

    “Vor einer Woche gegossen” hat GAR keinen Informationswert. Wie oft gießt du, wie viel gießt du jeweils, wir sieht es mit Dünger aus, wie viel Licht bekommt sie, … All das wären hilfreiche Informationen bei zukünftigen Beiträgen.

    Aus dem Gesamtbild schätze ich, dass du noch nicht sooo viel Erfahrung hast, weshalb ich mal weit aushole.

    Dieses Verhalten ist sehr typisch für Epipremnum, sie sind super robust dagegen zu sterben, aber werfen ihr Laub ab, sobald ihnen etwas nicht passt. Keine Sorge – die Pflanze sieht weit weg von wirklich beschädigt aus. Auf den ersten Blick sieht das Substrat sehr trocken aus. Wirken die gesunden Blätter straff und gesund oder fühlen sie sich schlapp und weich an? Dann braucht sie dringend Wasser. Wenn das nicht der Fall ist und die Blätter fest sind, das Substrat lange nass bleibt, dann könnte sie auch übergossen sein und Fäule haben – dazu müsstest du sie einmal aus dem Topf heben und die Wurzeln anschauen. Generell halte ich das aber eher für unwahrscheinlich, weil sich das eher an dunklen Flecken und knusprigen Rändern abzeichnet. Generell ist der Winter eine harte Zeit für tropische Pflanzen, sie sind daran nicht angepasst und bekommen plötzlich deutlich weniger Licht (außer man verwendet Kunstlicht), sowie trockene Heizungsluft und eventuell kalte Zugluft. Dann gibt es noch die Düngerfrage, im Winter das Wachstum durch die oben genannten Gründe start reduziert. Deshalb brauchen sie dann auch fast keinen Dünger (außer man verwendet Kunstlicht).

    All das könnte einen Einfluss haben, um deine Situation genauer zu beurteilen fehlen aber Informationen. Mein best guess wäre, dass sie zu wenig Wasser hat und auf das reduzierte Licht reagiert. Beim Gießen am besten einmal kräftig Wasser rein, bis der ganze Wurzelballen richtig nass ist. Es sollte unten im Außentopf etwas Wasser stehen, das innerhalb eines Tages entfernt werden muss. Dann will sie austrocknen und erst gegossen werden, wenn die Erde einigermaßen trocken ist. (Das beurteilst du am besten mit der Holzstäbchen-Methode)

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