










In letzter Zeit achte ich auf die kleinen Dinge um mich herum, auf die Dinge, an denen ich ohne einen zweiten Gedanken vorbeigegangen bin. Und ehrlich gesagt glaube ich, dass die Natur Teile von mir geheilt hat, von denen ich nicht einmal wusste, dass sie Heilung brauchen.
An manchen Tagen bemerke ich beim Spazierengehen plötzlich einen kleinen Farbtupfer … eine widerspenstige Blume, die in einer Ritze wächst, eine Pflanze mit so lebendigen Farbtönen, dass es sich anfühlt, als wäre sie handgemalt. Sogar die gefallenen Dinge fühlen sich lebendig an … Wie diese getrockneten goldenen Blätter, die im Gras verstreut sind und sich wie winzige alte Schriftrollen winden. Und wenn der Morgentau auf ihnen liegt … diese winzigen glänzenden Tröpfchen … explodiert mein Gehirn geradezu, wie mühelos künstlerisch die Natur ist. Es ist, als ob die Erde angibt, ohne es überhaupt zu versuchen.
In einer Welt, in der sich alles hektisch, laut und chaotisch anfühlt … irgendwie durchdringen diese ruhigen, feinen Details den Lärm. Sie heben meine Stimmung, beruhigen meinen Geist und erinnern mich daran, dass Schönheit nicht laut oder teuer sein muss. Ehrlich gesagt, nichts, was man mit Geld kaufen kann, heilt meine Seele so sehr wie ein einfaches Blatt, eine zufällige Wildblume oder eine sanfte Brise.
Ich weiß nicht … vielleicht werde ich einfach zu der Person, die zu lange innehält, um Pflanzen anzustarren. Aber wenn es meine Seele zusammenhält, einen Moment innezuhalten und die Natur zu bewundern, dann denke ich, dass ich damit einverstanden bin. 🌼💛🌿
Von: blackdragon2990